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Prämenstruelles Syndrom (PMS) erklärt: Beschwerden, Ursachen und Erkennen

07-05-2026

Fühlen Sie sich kurz vor Ihrer Menstruation plötzlich emotionaler, schneller gereizt oder besonders müde? Oder bemerken Sie Beschwerden wie einen aufgeblähten Bauch, Kopfschmerzen oder empfindliche Brüste? Damit sind Sie nicht allein.

Viele Frauen erleben in den Tagen vor ihrer Menstruation sowohl körperliche als auch mentale Beschwerden. Dies wird als prämenstruelles Syndrom, kurz PMS, bezeichnet. Doch was passiert dabei genau im Körper, und woran erkennen Sie PMS?

Was ist PMS? 
PMS ist ein Begriff, der in den sozialen Medien immer häufiger auftaucht und zunehmend Aufmerksamkeit erhält. Gemeint ist eine Kombination von Beschwerden, die in den Tagen bis etwa eine Woche vor der Menstruation auftreten. Diese Beschwerden verschwinden meist, sobald die Menstruation beginnt, kehren jedoch jeden Monat wieder zurück.

Welche Beschwerden gehören zu PMS? 
PMS kann sich auf unterschiedliche Weise äußern. Manche Frauen spüren kaum etwas, während die Beschwerden bei anderen den Alltag deutlich beeinflussen können.

Häufige Beschwerden sind:

- Reizbarkeit
- Stimmungsschwankungen
- Müdigkeit
- ein angespanntes Gefühl
- körperliche Beschwerden wie Schmerzen oder ein aufgeblähter Bauch

Es gibt auch eine schwerere Form: PMDS (prämenstruelle dysphorische Störung). Dabei sind die Beschwerden so stark, dass das tägliche Funktionieren eingeschränkt ist. Diese Form tritt bei einem kleineren Teil der Frauen auf.

Warum entstehen PMS-Beschwerden? 
PMS hängt mit Schwankungen Ihrer Hormone zusammen. Während des Menstruationszyklus passiert viel im Körper, besonders in der zweiten Zyklushälfte. Dann sinken die Spiegel der Hormone Östrogen und Progesteron. Das kann Stimmung, Energie und körperliches Wohlbefinden beeinflussen und dadurch Beschwerden auslösen.

Nicht jeder Körper reagiert gleich darauf. Manche Frauen sind empfindlicher gegenüber diesen hormonellen Schwankungen. Warum die eine Frau stärker betroffen ist als die andere, ist noch nicht vollständig geklärt. Untersuchungen zeigen jedoch, dass einige Frauen stärker auf dieselben hormonellen Veränderungen reagieren. Dadurch werden Beschwerden deutlicher spürbar.

Wie gehen Sie mit dem prämenstruellen Syndrom um? 
Allein zu verstehen, dass Ihre Beschwerden mit Ihrem Zyklus zusammenhängen, kann bereits Ruhe geben. Es hilft, Muster zu erkennen und in den Momenten, in denen Sie es brauchen, besser für sich zu sorgen.

Ein paar praktische Tipps:
- Halten Sie fest, wann Ihre Beschwerden auftreten, damit Sie Ihren Zyklus besser kennenlernen.
- Planen Sie in den Tagen vor Ihrer Menstruation mehr Ruhepausen ein.
Seien Sie nachsichtiger mit sich selbst, wenn Sie weniger Energie haben.
- Sprechen Sie mit Menschen in Ihrem Umfeld über Ihre Beschwerden, damit mehr Verständnis entsteht.
- Achten Sie auf Ihren Lebensstil, zum Beispiel Ernährung, Schlaf und Bewegung.
- Informieren Sie sich, ob Supplemente Sie auf natürliche Weise bei Ihren Beschwerden unterstützen können.
- Beeinflusst PMS Ihr Leben stark? Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Je mehr Einblick Sie in Ihren Körper und Ihren Zyklus bekommen, desto leichter wird es, mit PMS umzugehen, selbst wenn Gedanken und Stimmung scheinbar in alle Richtungen gehen.

Quelle 
Orthoknowledge – PMS- und Wechseljahresbeschwerden

Hinweis: Diesen Artikel im nächsten Monat mit einem Artikel über den Einsatz von Supplementen bei PMS-Beschwerden ergänzen. Den Link zum neuen Artikel mit dem letzten Aufzählungspunkt ,,Informieren Sie sich, ob Ernährung und/oder Supplemente Sie bei Ihren Beschwerden unterstützen können“ verknüpfen.

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